Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich glaube, das wusste ich noch nie.
Ich habe gerade meine Steckbriefseite gelesen. Da steht noch, dass ich 21 bin. Und alles andere ist wohl noch aus dieser Zeit.
Alles, was ich da gerade gelesen habe, kommt mir so fremd vor, nicht wie ich. Ich kann mich nicht damit identifizieren. Nicht mehr. Nicht mehr? War das damals alles so? Offensichtlich. Ich weiß es nicht.
Ich überlege, einen neuen Steckbrief anzufertigen, aber den alten nicht zu löschen. Vielleicht geht es mir in zwei Jahren wieder so. Ich müsste ihn ja nicht hier veröffentlichen, wer weiß, wie lange dieser Blog existieren wird, mein erster wurde ja auch überraschend gelöscht, aber es wäre einfach für mich interessant, glaube ich. Zu lesen, was mich vor zwei Jahren ausgemacht hat. Was mir wichtig war. Hm.
Things will get better. This is not the end.
I'll be fine. Just not today.
Dienstag, 25. Juli 2017
Montag, 12. Dezember 2016
Gute alte Zeit
Habe gerade auf tumblr gesehen, dass jemand, den ich auch hier durch blogger kenne, eine Frage zu dem neuen Design von blogger gestellt hat.
War natürlich neugierig und habe noch mal hier vorbeigeschaut.
Sieht wirklich etwas gewöhnungsbedürftig aus. Aber darum geht es jetzt nicht.
Ich habe gesehen, dass noch zwei Leute, denen ich hier folge, tatsächlich aktiv sind. Und dass ησтнιηg nach langer, langer Zeit einen Eintrag verfasst hat. Hi du.
Wahrscheinlich das Beste, oder das einzig Gute, was mir blogger gebracht hat. ησтнιηg kennenzulernen.
Mein erster Blog hier, mistymisery (Just another complaining teenager), war das reinste Chaos. Und voll von Frust und Hass. Ich war 17. Ich bin heute 22. 23 in wenigen Tagen.
Ich bin fast 23. Ich bin zu alt, um mich noch auf blogger herumzutreiben. Auf dieser Art von Blog.
Ich sollte zu alt sein, um immer noch die gleichen Probleme wie eine 17-jährige zu haben. Aber es hat sich kaum etwas geändert.
Ich habe Angst, dass ich mich nie ändern werde.
War natürlich neugierig und habe noch mal hier vorbeigeschaut.
Sieht wirklich etwas gewöhnungsbedürftig aus. Aber darum geht es jetzt nicht.
Ich habe gesehen, dass noch zwei Leute, denen ich hier folge, tatsächlich aktiv sind. Und dass ησтнιηg nach langer, langer Zeit einen Eintrag verfasst hat. Hi du.
Wahrscheinlich das Beste, oder das einzig Gute, was mir blogger gebracht hat. ησтнιηg kennenzulernen.
Mein erster Blog hier, mistymisery (Just another complaining teenager), war das reinste Chaos. Und voll von Frust und Hass. Ich war 17. Ich bin heute 22. 23 in wenigen Tagen.
Ich bin fast 23. Ich bin zu alt, um mich noch auf blogger herumzutreiben. Auf dieser Art von Blog.
Ich sollte zu alt sein, um immer noch die gleichen Probleme wie eine 17-jährige zu haben. Aber es hat sich kaum etwas geändert.
Ich habe Angst, dass ich mich nie ändern werde.
Dienstag, 8. März 2016
Hallo, Misty lebt noch.
Es ging bergauf. Ich glaube, es ging wirklich besser. Eine Zeit lang. Ich glaube, es geht wieder bergab. Es gab immer gute und schlechte Phasen. Trotzdem glaube ich jedes Mal wieder, dass es dieses mal wirklich dauerhaft besser wird. Tja. Pech gehabt.
Donnerstag, 2. April 2015
Montag, 26. Januar 2015
Dissoziation
Ich dachte, es wäre ein Albtraum. Aber das war es nicht. Das war kein Traum. Ich war die ganze Zeit wach.
Ich war in der Vergangenheit gefangen. Nur war ich mein 21-jähriges 2015-Ich. Ich konnte das Haus nicht verlassen und ich konnte im Haus keine Türen abschließen. Und mein Vergewaltiger verfolgte mich in jedes Zimmer, tat aber so, als wäre nie irgendwas passiert und fragte ganz unschuldig, warum ich weglaufe und kein Vertrauen habe. Ganz wie im richtigen Leben.
Ich habe danach Stunden gebraucht, bis ich mich wieder in der Realität zurechtgefunden habe. Dann bin ich vor Erschöpfung eingeschlafen. Und danach bin ich immer noch eine halbe Ewigkeit lang durchs Haus gewankt und habe Beweise dafür gesucht, dass ich hier wirklich im Jahr 2015 bin und mein Vergewaltiger nicht hier ist.
So schlimm war's noch nie. Das war richtig gruselig.
Ich war in der Vergangenheit gefangen. Nur war ich mein 21-jähriges 2015-Ich. Ich konnte das Haus nicht verlassen und ich konnte im Haus keine Türen abschließen. Und mein Vergewaltiger verfolgte mich in jedes Zimmer, tat aber so, als wäre nie irgendwas passiert und fragte ganz unschuldig, warum ich weglaufe und kein Vertrauen habe. Ganz wie im richtigen Leben.
Ich habe danach Stunden gebraucht, bis ich mich wieder in der Realität zurechtgefunden habe. Dann bin ich vor Erschöpfung eingeschlafen. Und danach bin ich immer noch eine halbe Ewigkeit lang durchs Haus gewankt und habe Beweise dafür gesucht, dass ich hier wirklich im Jahr 2015 bin und mein Vergewaltiger nicht hier ist.
So schlimm war's noch nie. Das war richtig gruselig.
Abonnieren
Kommentare (Atom)